Führen Sie die Basisinstallation von Ubuntu im Control-Panel Ihres Hosters durch. Er wird für Sie die passenden Images bereit stellen, wenn er Ubuntu bewirbt. Allerdings ist die Basisinstallation danach noch lange nicht abgeschlossen.

Um den Server aufzusetzen, bieten Serveranbieter Steuerkonsolen an, die man für das erste Absetzen von Befehlen nutzen kann. Sicherlich wird auch Ihr Hoster so etwas anbieten. Das root-Passwort erfahren Sie ebenfalls bei Ihrem Hoster. Es mag sein, dass er dieses sogar abgeschaltet hat und Sie kommen mit einem einfachen Enter auf Ihren Server.

Eine Konsole über VNC, hier bei netcup.de

Falls Sie bereits einen Benutzernamen beim Installieren von Ubuntu eingegeben haben und kein root Passwort haben, gehen Sie wie folgt vor:

sudo passwd root

Geben Sie ggf. Ihr Nutzerpasswort zum Ausführen des Befehls ein. Ihr root-User besitzt nun Ihr definiertes Kennwort.

Bevor wir nun unsere Tools installieren oder weitere Nutzer, sollten wir zunächst die Firewall hochfahren, die häufig deaktiviert ist. Wir lassen “sudo” weg, falls wir als root eingeloggt sind:

sudo apt install ufw
sudo ufw enable

Läuft die Firewall? Sie können das ganz einfach prüfen:

sudo ufw status verbose

Benutzer einrichten

Nach dem Sie bisher alleine alle Schritte gemeistert haben, machen wir nach erfolgtem Login als root gemeinsam weiter und richten erstmal Ihre User an, die Sie für das Einrichten benötigen. Natürlich kann das bereits Ihr persönlicher Account sein. Ggf. wurden Sie bereits bei der Serverinstallation danach gefragt. Falls nein, holen wir das jetzt nach.

adduser <ihrName>

Ihr Nutzer dient ab sofort als Account zum einrichten, falls Sie in dem Moment nicht als root angemeldet sind.

Basistools installieren

Ubuntu ist mit dem apt Paket-Manager ausgestattet. Bevor wir voll los starten, sollten wir zunächst die Datenbank des Paketmanagers auf den neuesten Stand bringen.

apt update

Damit wir arbeiten können, installieren wir uns zunächst erstmal die Tools unserer Wahl. Ich bevorzuge für zügiges Arbeiten die fish-Shell, den Midnight Commander (mc) und diverse andere Tools. Tauschen Sie den folgenden Aufruf einfach mit Ihrem Aufruf aus. “apt install” ist elementar:

apt install mc fish nano

Ihnen wird vielleicht aufgefallen sein, dass einige Tools bereits installiert waren und apt nur die neuen Programme installierte. Das tut nicht weh und dient ein wenig der Sicherheit. Denn schließlich haben wir jetzt erstmal den Grundstock für die nächsten Schritte.

Meist sind die Konsolen des Hosters etwas unkomfortabel, da sie verzögert ablaufen können oder Zeichen bei der Eingabe verschlucken. Es ist jetzt an der Zeit, ssh einzurichten.

Lesen Sie hier weiter Schritt 3 – OpenSSH einrichten

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